Heavens Gate Banner
Sitemap
Die Halle
Kletterkurse
Kindergeburtstage
Mover's Point
Kletterschmuck
Kletterscheibe,
Kletterturm
Gutscheine
Newsticker
Termine
Die Boulderladder
C1-Kolumne
Helden der Halle
Newsletter
Bilder gucken
Gastro
Kontakt/
Impressum
Der Verein:
IG Klettern
Gefördert von

Kooperation IG Klettern München und Südbayern e.V. mit der Landeshauptstadt München
Der Betreiber:
Heavens Gate GmbH
[Die Halle] [Öffnungszeiten] [Preise] [Anfahrt] [Kletterwandregeln] [Service]
Kletter-Glossar

In diesem Glossar findet ihr eine Zusammenstellung von einigen wichtigen Begriffen, die wir bei unseren Kursbeschreibungen und -inhalten verwenden.

Durch Definition der Rahmenbedingungen ergeben sich aus der Vielzahl der Möglichkeiten jeweils eigenständig betriebene Kletterdisziplinen bzw. Spielarten des Kletterns.

Bergsport

Bergsport bezeichnet lapidar jede sportliche Betätigung, die man in den Bergen betreiben kann. Mittlerweile gibt es unzählige Disziplinen, von denen die meisten für Training oder Ausübung auch nicht zwingend an die Berge gebunden sind. Wir konzentrieren uns hier auf das Klettern mit einigen seiner Spielarten.

Klettern

Klettern kann man unter vielerlei Aspekten an vielen verschiedenen Orten und auf unterschiedlichste Weisen. Wichtig ist dabei immer eine realistische Selbsteinschätzung. In unserem Kursprogramm werden die gebräuchlichsten Disziplinen aufgegriffen.

Klettern bedeutet für uns primär Freiklettern, d.h. Fortbewegung ohne Verwendung technischer Hilfsmittel an den von der Wand vorgegeben Strukturen.

In unserem Kursprogramm findet Klettern generell mit Kletterpartner und Seilsicherung statt, indoor wie outdoor.

Bouldern

Heißt Klettern ohne Seilsicherung in Absprunghöhe, indoor wie outdoor.

Kletterdisziplinen und Klettergelände

Indoor-Klettern („Klettern“ im Kursprogramm)

Das Indoor-Klettern ist vom logistischen Aufwand her die "einfachste" Kletterdisziplin. Es ist ideal als Ausgleich nach einem anstrengenden Tag, als Training für das Outdoor- bzw. Alpin-Klettern oder den Leistungssport und kann auch als Selbstzweck betrieben werden. Wir bringen einem Klettereinsteiger das Klettern in einem Einsteigerkurs oder Kombikurs in der Kletterhalle bei, für alle weiteren unserer Kletterkurse gelten diese als Voraussetzung.

Sportklettern („Outdoor-Klettern“ im Kursprogramm)

Beim Outdoor-Klettern beginnt der Sportkletterspaß für Naturverbundene. Hier kann man im Klettergarten gemeinsam anwenden und ausbauen, was man in der Kletterhalle gelernt und geübt hat. Die Sicherungspunkte sind fix vorhanden bzw. können bei Bedarf einfach vertrauenswürdig ergänzt werden. In unserem Kursprogramm stellt diese Disziplin den Einstieg des Indoor-Kletterers in das Klettern am Naturfelsen dar. Wer daran Spaß findet, dem steht nach dem Absolvieren unserer Sportkletterkurse die unerschöpfliche Fülle der weltweit verfügbaren Klettergärten offen.

Alpines Sportklettern („Alpin-Klettern“ im Kursprogramm)

Dazu gehört schon eine Portion Abenteuer. Das alpine Sportklettern stellt den Einstieg in das Klettern in alpinem Gelände dar. Es werden im Gebirge oder ähnlichem Gelände gemeinsam Sportkletterrouten mit mehreren Seillängen geklettert. Unser Regel-Kursangebot wird mit einer Gemeinschaftstour in dieser Disziplin abgerundet. Natürlich können Sie dann immer wieder bei weiteren Gemeinschaftstouren teilnehmen.

Jede Kletterdisziplin unseres Kursangebotes korrespondiert mit einem entsprechenden Gelände.

künstliche Kletteranlage

Mit diesem Begriff werden Kletterhallen oder künstliche Outdoor-Anlagen bezeichnet. Es bestehen keine objektiven Gefahren, wie Steinschlag oder Schlechtwetter. Allerdings ist auch hier auf lose Griffe bzw. herabfallende Gegenstände aufzupassen.

Klettergarten

Kann sich im flachen Land, Mittelgebirge bis hin zum Hochgebirge befinden. In der Regel wird bei uns mit diesem Begriff ein Kletterfelsen bezeichnet, der ausreichend mit fixen Sicherungspunkten eingerichtet ist. Die Kletterlänge der Kletterrouten überschreitet in der Regel nicht die Höhe von einer halben Seillänge (bis max. ca. 30 Meter). Dort, wo es Steinschlag geben kann, herrscht Helmpflicht. Aber Achtung: je nach Tradition des Klettergebietes müssen die Routen in manchen Klettergärten auch selber mit mobilen Sicherungsmitteln abgesichert werden.

Gebirge, alpines Gelände

Als Gebirge wird schlicht die Ansammlung von Bergen bezeichnet. Für den Alpin-Kletterer ist dabei das spezielle alpine Gelände entscheidend, das er dort in der Regel vorfindet. Alpines Gelände kann man beim Klettern aber auch außerhalb des Hochgebirges finden, z.B. im Mittelgebirge. Dieses Gelände bezeichnet eine deutlich komplexere Situation als im Klettergarten. Diese ergibt sich aus den gestiegenen Anforderungen aufgrund Faktoren wie größere Routenlänge, wechselnde Qualität von Absicherung und Felsen, Exposition gegenüber Witterung und objektiver Gefahren, anspruchsvolle Routenfindung und vieles mehr. Hier spielen persönliches Können und Erfahrung im Abschätzen vom eigenen Vermögen, des Felsens, des Kletterpartners und der äußeren Bedingungen sowie Kameradschaft eine große Rolle. Ein eventueller Rückzug darf nicht unterschätzt werden, und kann oft länger dauern als geplant. Bei Notfällen muss man damit rechnen, weitgehend auf sich selber gestellt zu sein.

Sicherungskette

Sämtliche Komponenten, Personen und Verhaltensweisen, die im Zusammenwirken notwendig sind, um ein gesichertes Klettern zu ermöglichen, werden als Sicherungskette bezeichnet. So dient z.B. der Partnercheck dem überprüfen einiger wichtiger Komponenten.

Kletterer, Kletterpartner

Kletterer ist der/die, der/die klettert. Egal ob Nach- oder Vorstieg. Klettern mehrere zusammen, heißen diese Kletterpartner. Klettert jemand ohne Sicherung in Absprunghöhe, wird er Boulderer genannt.

Sichernder, Sicherungspartner

Zum Klettern mit Sicherung gehören immer mindestens zwei, zwischen denen Vertrauen herrschen muss. Der Sichernde sichert dabei jeweils den/die Kletterer. Alle zusammen in einer Sicherungskette werden als Sicherungspartner bezeichnet.

Partnercheck

Gegenseitiges regelmäßiges überprüfen der Kletterpartner zur Vermeidung von Fehlern in der Sicherungskette, z.B. unter Verwendung von Kontrollfragen.

Kontrollfragen

Grundlegende Fragen als Basiselemente des Partnerchecks, die vor und während des Kletterns immer angewendet werden müssen. Beispiele: Gurt korrekt angelegt? Ordnungsgemäß an der richtigen Stelle in das Seil eingebunden? Seil richtig in Sicherungsgerät eingelegt? Korrekte Handhabung des Bremsseiles? Position des Sichernden geeignet? Seilende fixiert? „Darf ich losklettern?“

Bremshand, Bremsseil

Die Bremshand hält das hinter dem Sicherungsgerät kommende Bremsseil. Dieses darf von der Bremshand nie losgelassen werden, da nur mit ihr gesichert werden kann.

Führungshand, Führungsseil

Die Führungshand dient dem Ein- bzw. Ausgeben des vom Sicherungsgerät zum Kletterer führenden Seiles.

Sicherungsarten

Toprope

Der Kletterer klettert mit Seilsicherung von oben, der Sicherungspartner sichert den Kletterer vom festen Boden. Ein Sturz des Kletterers ist bei sorgfältiger Sicherung ausgeschlossen, alles was dabei passieren kann, ist ein durch die Seildehnung abgefedertes Fallen in das Seil. Das Kletterseil wird zum Toprope-Klettern in eine Umlenkung am Ende der beabsichtigten Kletterroute eingelegt. Ein Weiterklettern über die Umlenkung darf nicht erfolgen. Diese Vorgehensweise ist ideal als Einstieg ins Klettern oder später für das Einüben von schwierigen Passagen, denn der Kletterer kann sich immer gefahrlos ausruhen.

Vorstieg

Der Kletterer steigt vor, der Sichernde steht unter ihm und sichert. Deshalb kommt auch das Sicherungsseil von unten zum Kletterer und dieser kann fallen, bis er durch das Sicherungsseil aufgehalten wird. Damit dieser Fall nicht zu groß wird, verkürzt der Kletterer durch das regelmäßige Einhängen des Sicherungsseiles in Zwischensicherungen die potentielle Sturzhöhe. Hat der Kletterer das Ende der Route erreicht, wird er entweder über eine Umlenkung vom Sichernden zum Ausgangspunkt abgelassen oder er macht sich dort zunächst mit einer Selbstsicherung an einem Standplatz fest.

Nachstieg

Der Kletterer steigt mit Seilsicherung von oben die Route nach. Der Sicherungspartner sichert von einem Standplatz aus, der am Ende der zu kletternden Seillänge liegt. üblicherweise wird dieser Standplatz zunächst im Vorstieg erreicht. Beide Kletterpartner seilen dann am Ende der Tour über die erkletterte Route nacheinander ab oder steigen auf einem anderen Weg ab.

Führungswechsel

Der Führungswechsel wird in der Regel in einer Zweierseilschaft bei Routen mit mehreren Seillängen als Wechsel zwischen dem Vor- und Nachsteiger angewendet. Dabei wechselt sich der in dieser Aktion so genannte Seilerste mit seinem Seilzweiten zwischen Vorstieg und Nachstieg ab. Nicht nur bei dieser Aktion ist auf eine saubere Standplatzorganisation zu achten, ob bei den liegenden oder hängenden Bremsseilen oder den in der Einbindeschlaufe oder im Zentralpunkt am Standplatz eingehängten Schraubkarabinern und Sicherungsgeräten. In alpinen Routen werden üblicherweise bei dieser Aktion zwei Halbseilstränge verwendet, denn diese bieten beim Ausreizen vom Eigengewicht die höchste Flexibilität. In einer Dreierseilschaft ist in der Regel ein Führungswechsel nicht üblich, prinzipiell aber nicht ausgeschlossen. Das Verwenden von zwei Einfachseilen ist hier sinnvoll, denn so können sich bei einer entsprechenden Überlegung alle Kletterer im Vorstieg abwechseln. Noch wichtiger als bei einer Zweierseilschaft ist hier die Seilführung, die vor allem bei Quergängen eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt.

Sicherungsgeräte

Ein Sicherungsgerät reduziert die dort über das Seil ankommende Sturzenergie durch Reibung soweit, dass der Sturz an dem aus dem Gerät herauskommenden Seilende mit der Bremshand gehalten werden kann. Dafür ist eine korrekte Bedienung des Gerätes, die ungeteilte Aufmerksamkeit und Konzentration des Sichernden, ein exaktes Erlernen der jeweils durch das Gerät vorgegeben Sicherungsmethode und detaillierte Kenntnis des Einsatzbereiches unumgänglich. Die derzeit üblichen und meistverwendeten Sicherungsgeräte wie der HMS-Karabiner, ATC/Tuber oder Abseilachter sind günstig, zuverlässig, haben einen weiten Einsatzbereich und sind für eine dynamische Sicherung geeignet.

Semiautomatische Sicherungsgeräte

Semiautomatische Sicherungsgeräte können im Regelfall einen Sturz bei korrekter Installation und wenn alles optimal abläuft, selbsttätig abfangen; auch ohne dass die Bremshand des Sichernden zupacken muss. Da es immer Situationen geben kann, in denen dieser Automatismus versagen kann, ist auch hier stets exaktes Sichern notwendig. Aufgrund dieser möglichen selbsttätigen Sicherung bieten diese Geräte aber bei einem eventuellen Fehlverhalten des Sichernden den Vorteil einer Redundanz. Grundsätzlich birgt die Verwendung jedoch die Gefahr, dass nachlässiges Sichern gefördert wird. Semiautomaten haben meist ein statisches Sicherungsverhalten.

Sicherungen

Sicherungen sind die Fixpunkte, an denen man sich beim Klettern sichert. Dies können die Sicherungen am Ende einer zu kletternden Seillänge sein oder die Zwischensicherungen, in die man beim Vorstieg sukzessive das Seil einhängt.

Standplatz und Umlenkung

Standplatz

Ein Standplatz ist der Ort, an dem ein Sichernder seine Selbstsicherung installieren kann, und von dem aus er den Kletterer sichern kann. Dies setzt mindestens zwei verlässliche Sicherungspunkte voraus.

Umlenkung

Umlenkungen sind am Ende von Kletterouten angebracht und sind dafür gedacht, an dieser Stelle das Seil zum Ablassen des Kletterers durchzuführen. In der Regel sind Umlenkungen auch für das Toprope-Klettern geeignet. Meistens handelt es sich um Umlenkkarabiner (einfach oder gegenläufig), Haken mit Ringösen oder so genannte „Sauschwänze“.

Zwischensicherungen

fixe Sicherungspunkte

Fixe Sicherungspunkte werden für eine dauerhafte Verwendung in einer Kletteroute angebracht und können somit von Wiederholern verwendet werden.

Kunstwandlasche

An Kunstwänden werden üblicherweise die Laschen zum Einhängen der Expressschlingen als Zwischensicherung in dafür geeignete und vorgesehene Gewinde(muttern) eingeschraubt.

Verbundhaken oder Expressanker

Die mittlerweile häufigste Form der fixen Sicherungspunkte am Naturfels oder massiven (Beton)Kunstwänden, allgemein Bohrhaken oder bolt genannt. In ein vorgebohrtes Loch wird entweder ein spezieller Haken mit einem geeigneten Verbundmittel verankert (Verbundhaken), bzw. eine Hakenlasche auf eine mit Klemmhülsen im Loch verspreizte Gewindestange geschraubt (Expressanker). Ordnungsgemäß gesetzt halten diese Bohrhaken allen beim Klettern auftretenden Belastungen dauerhaft stand. Da es jedoch Fehlermöglichkeiten beim Setzen gibt, ist (vor allem auch bei älteren Modellen) immer eine gesunde Vorsicht anzuraten.

Sonstige (mobile) Sicherungen

Gerade in älteren Klettergärten oder im alpinen Gelände findet man alle möglichen Dinge im Felsen vor, die von Vorgängern mehr oder weniger willentlich hinterlassen wurden. Eigentlich handelt es sich um mobile Sicherungen. Die Verwendung solcher Fundsachen setzt ein gehöriges Maß an Erfahrung, Beurteilungsvermögen und (Selbst-)Vertrauen voraus.

Diese mobilen Sicherungen werden vom Kletterer während des Kletterns selber gelegt und üblicherweise danach wieder mitgenommen und weiterverwendet. Man findet jedoch öfters auch hinterlassene mobile Sicherungen (insbesondere Schlaghaken) im Fels vor.

Klemmkeile, Klemmgeräte

Werden in natürlichen Felsformen (z.B. Riss, Loch) gelegt, sodass sie sich in der voraussichtlichen Belastungsrichtung verklemmen. Der Einsatz muss geübt werden, zur sicheren Verwendung ist neben Erfahrung auch ein gewisser Erfindungsgeist notwendig. Souverän gesetzt stellen sie eine gute und schnelle Sicherungsmethode dar, die keine Spuren hinterlässt.

Schlingen

Bestehen aus Reepschnur-, Seil- oder Bandmaterial und werden sehr vielfältig verwendet. Sie können z.B. um Felszacken gelegt, um geeignete Bäume geschlungen oder durch Felslöcher („Sanduhren“) gefädelt werden. Auch hier muss man wissen, was man wofür und warum tut, dann können Schlingen eine sehr zuverlässige Sicherungsmethode darstellen. Während Reepschnurschlingen üblicherweise verknotet werden, verwendet man Schlingen aus Bandmaterial am besten nur im (vom Hersteller) vernähten Zustand, da hier die gefahrlose Verwendung von Knoten besonders detaillierte Sachkenntnis voraussetzt.

Schlaghaken

Werden von Hand mit einem Hammer in einen Riss oder ein Loch im Fels eingetrieben. Die Beurteilung der Festigkeit setzt deutliche Erfahrung voraus. Zudem verrosten Schlaghaken mit der Zeit insbesondere an den im Fels steckenden Partien, die von außen meist unsichtbar sind.

Rückzugsmethoden

Mit Rückzugsmethode wird der Vorgang bezeichnet, mit dem ein Kletterer nach Beendigung bzw. Abbruch einer Kletteroute wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt und damit die Tour abschließt. In Abhängigkeit von der Situation kann das von einem simplen Handgriff bis hin zu einer extrem komplexen Unternehmung reichen.

Ablassen

Der Kletterer führt am Ende der Kletteroute das Seil über eine geeignete Umlenkung und kann dann von seinem Sicherungspartner abgelassen werden.

Umfädeln

Bei Umlenkungen, die kein einfaches Einlegen des Seils ermöglichen (wie z.B. Sauschwanz oder Karabiner) muss das Seil meist durch einen Ring oder eine öse gefädelt werden. Da hierzu ein kurzzeitiges Aus- und dann erneutes Einbinden sowie eine exakte Kommunikation zwischen dem Sichernden und Kletterer notwendig ist, darf dabei kein Fehler gemacht werden, um sich nicht in heikle Situationen zu bringen.

Abbauen

Beendet man eine Kletteroute an einem nicht zum Ablassen geeigneten Sicherungspunkt (z.B. eigenem in der Umlenkung hinterlassener (Umlenk-)Schraubkarabiner, Baum oder Bohrhakenlasche), muss unter Berücksichtigung aller sicherheitsrelevanten Aspekte (wie z.B. das Prinzip der Redundanz) abgebaut werden. üblicherweise wird dazu vom Kletterer nach einem häufig komplexen Handlungsablauf an diesem Sicherungspunkt abgeseilt. Meist wird dabei dann auch die Kletteroute gesäubert, d.h. das darin befindliche und für Nachfolgende entbehrliche mobile Sicherungsmaterial entfernt.

Abseilen

Der Kletterer seilt sich mit Hilfe eines Sicherungsgerätes an einem Einfach- bzw. Doppelseil, das an einem zuverlässigen Sicherungspunkt fixiert wurde, von oben nach unten ab. Je nach Situation kann hier vielerlei hinsichtlich Selbstsicherung, Seilbergung und Gefahrenprävention zu beachten sein.

Abseilen mit Standplatzwechsel

Oft auch als überschlagendes Abseilen bezeichnet. Beim Rückzug im alpinen Gelände seilt man sich oft über die gekletterte Route wieder ab. In der Regel ist dies die einfachste Art, wie man wieder zum Einstieg gelangt. Trotzdem übersteigen dabei die Anforderungen diejenigen des „einfachen“ Abseilens.

Absteigen

Von einigen Kletterouten kann man von deren Ende auf einem anderen Weg wieder heruntersteigen. Die Bandbreite kann von einem gemütlichen Spaziergang bis zu ausgewachsenen alpinen Unternehmungen reichen, die die Schwierigkeit des Aufstiegs überschreiten.


Originaladresse: http://2010.kletternmachtspass.de/hg/glossar
© IG Klettern München & Südbayern e.V. und Heavens Gate GmbH.
Letzte Änderung: 03.02.2012